Posted on TOBIAS REHBERGER VS. MOOK GROUP

Über Tobias Rehberger muss man sicherlich nicht mehr viele Worte verlieren. Der Prorektor der renommierten Frankfurter Städelschule ist einer der prominentesten Vertreter des internationalen Kunstbetriebs. Sein interdisziplinäres Œuvre bewegt sich dabei fliessend zwischen Malerei, Bildhauerei, Design und Architektur. Für seine legendäre Cafeteria-Installation „Was du liebst, bringt dich auch zum Weinen“ erhielt er auf der 53. Biennale in Venedig den „Goldenen Löwen”. Tobias Rehberger ist aber nicht nur einer der wichtigsten Protagonisten der globalen Kunstszene, sondern auch ein leidenschaftlicher Foodie, Wein-Aficionado und Mook Ambassador. In dieser Funktion hat uns Professor Rehberger angeboten, eine Rotwein- und eine Weißwein-Flasche exklusiv für die Mook-Winery-Collection zu gestalten. Ein fabelhaftes Angebot, dass wir als große Bewunderer seines Schaffens natürlich unmöglich ablehnen konnten. Das wir für dieses ambitionierte Projekt zwei ganz besondere Preziosen aussuchen mussten, war natürlich völlig klar. Nach einer langen und kräftezehrenden Suche ist das Mook-Sommelier-Team aber endlich fündig geworden. Den Anfang der geglückten Allianz macht nun ein fulminanter Spätburgunder aus dem Hause Hofgut Baron von Hünersdorff. Die exklusiven Trauben für das neue Juwel der Mook-Winery-Collection stammen aus den berühmten Steillagen des historischen Klingenbergs. Die sonnenverwöhnten Rebhänge erfordern intensive und kostspielige Handarbeit, liefern dafür aber allerhöchste Traubenqualität. Dabei bekommen speziell die perfekt geneigten Lagen den Weinreben zu Gute: Tagsüber heizen sich die Buntsandsteinmauern der terrassierten Hänge auf, um nachts die Wärme wieder behutsam an die Trauben abzugeben. Auch bieten die Buntsandsteinterrassen des Klingenbergs eine perfekt mineralische Grundlage für absolute Spitzenweine. Durch geringe Erträge und strenge selektive Auswahl können die erlesenen Trauben voll ausreifen. Dadurch entstehen hochkonzentrierte und intensive Geschmacksbilder. Um die Einzigartigkeit des Spätburgunders noch zu betonen, kommen für den Ausbau nur die besten Fässer aus heimischem Eichenholz zum Einsatz. Auch setzt das renommierte Hofgut Hünersdorff bei der weiteren Verarbeitung seiner Trauben konsequent auf nachhaltige und traditionelle Verfahren. Der neue Spätburgunder der Mook-Winery-Collection überzeugt Wein-Connaisseure durch einen eleganten und zugleich hochkomplexen Volumenkörper. Dabei entfaltet das flüssige Ambrosia einen geradezu opulente Vollfruchtigkeit, die von einem sublimen Tannin-Akkord perfekt ausbalanciert wird. Der zart balsamische Abgang hallt lange nach und lässt so das feine Bouquet angenehm persistent auf die Papillen wirken. Der neue Rehberger-Mook-Spätburgunder wurde exklusiv vom Hofgut Baron Hünersdorff für die Mook Group abgefüllt und ist ab sofort in allen Etablissements der Mook Group für 69,90 Euro käuflich zu erwerben.

Das Foto stammt übrigens von unserem Haus- und Hoffotografen Nikita Kulikov.

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Posted on DER NEUE IVORY-CLUB-GIN

Ihr habt gerade Euer Zeltlager am Ufer des lauschigen Chambal River aufgeschlagen. Du lässt Deinen Blick über den mächtigen Strom schweifen. Ein kleiner Schwarm drolliger Fluss-Delfine zieht anmutig an Dir vorüber. In den Baumwipfeln schlagen ein paar gut gelaunte Hanuman-Languren ihre aberwitzigen Kapriolen. Dein treuer Mahout hat gerade ein prasselndes Lagerfeuer entfacht. Langsam versinkt die blutrote Sonne am Horizont. Du musst plötzlich an Rudyard Kipling denken und an sein berühmte Zitat “Teach us delight in simple things“. Du bist glücklich und streifst behutsam mit Deinen Fingern über den stählernen Lauf Deiner geliebten Lee-Enfield Repetierbüchse. Ein wahrlich fabelhafter Augenblick, um das Erlebte noch einmal vor dem inneren Auge Revue passieren zu lassen. Der Tag war magisch und voller faszinierender Impressionen. Du hast es wahrlich geschafft und bist endlich mit Dir im Reinen. Du greifst wie in Trance nach einer Flasche Ivory-Club-Gin. Du öffnest den gläsernen Flacon und lässt andächtig das kristallklare Wacholder-Elixier in ein mit Tonic-Water und Eis gefülltes Glas plätschern. Gedankenverloren lässt du das frostig beschlagene Longdrink-Glas in Deiner Schusshand rotieren. Die eigentliche Frage ist Dir mittlerweile völlig egal. Du hast längst die finale Antwort gefunden und und wirst nie wieder der Herde folgen. Der Ivory-Club-Gin wurde kreiert, um selbst die extrem verwöhnten Gaumen der Mook-Group-Fans zu begeistern. Durch eine sehr aufwendige Dreifach-Destillation und die Auswahl an hochwertigen Ingredienzien ist ein äußerst komplexer und dabei angenehm milder Dry-Gin entstanden. Dominiert wird das elegante Destillat von prägnanten Wacholder- und Koriandernoten. Wahre Gin-Aficionados entdecken im exklusiven Extrakt allerdings auch sublime Akzente von getrockneten Pomeranzen, Ingwer, Sternanis, reifer Yuzu, Süßholz, Galgantwurzel und vielen weiteren geheimen Botanicals. Der Ivory-Club-Gin ist ein klassischer Dry-Gin aus Deutschland und verfügt mit seinen soliden 44 Volumenprozent über einen mehr als robusten Körper. Mit seinem absolut gradlinigen Charakter ist er ein echter Barkeeper-Gin. Er eignet sich damit nicht nur für einen traditionellen Gin Tonic, sondern auch perfekt zum Mixen praktisch aller klassischen Gin Cocktails. Das wunderbar gestaltete Elefanten-Etikett stammt übrigens aus dem Atelier des begnadeten Malerfürsten Dieter Schiele. Der virtuose Meister entstammt einer wahren Künstlerdynastie und ist tatsächlich ein direkter Nachfahre des weltberühmten Expressionisten Egon Schiele. Der begnadete Malerfürst arbeitet noch heute mit einer altmeisterlichen Lasur-Technik. Bei dieser aufwendigen Art der Malerei werden bis zu siebzehn verschiedene Schichten Ölfarbe akkurat aufgetragen. Teilweise wird dabei mit einem Pinsel mit nur einem einzigen Haar gearbeitet. Ein unglaublich zeitaufwendiger Prozess, der neben Geduld auch ein hohes Maß an Kunstfertigkeit bedarf. Dieter Schiele betreibt zwar einen immensen Aufwand, dafür sind seine fast photorealistischen Gemälde umso faszinierender.

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Posted on Scarfes Bar, London

Unsere mühseligen Recherchen führten uns schon in die erstaunlichsten und besten Bars der Welt. Wir schlürften schon Singapore Sling an der legendären Long Bar des Raffels Hotel. Wir degustierten Martini Cocktails bei Javier de las Muelas in Barcelona. Wir nippten schon an Bellinis in Harrys New York Bar. Wir verkosteten in Chicago schon unzählige Gibsons im legendären Gibson. Wir gehörten sogar zu den letzten Gästen, die einen Mai Tai im original Traders Vic genießen durften. Immer waren wir für Euch auf der Suche nach der perfekten Bar. Jetzt sind wir bei unseren Nachforschungen wieder einmal auf ein echtes Kleinod gestoßen. Die Scarfes Bar im nagelneuen Rosewood Hotel ist ein echtes Juwel und deshalb definitiv wert, genauer unter das gestrenge Mookular genommen zu werden.

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Der renommierte Maler, Zeichner und Karikaturist Gerald Scarfe ist der Namensgeber der Scarfes Bar. Der virtuose Illustrator liefert der konservativen Sunday Times schon seit über vierzig Jahren die politischen Karikaturen. Gerald Scarfe arbeitete aber auch schon für das Time Magazin, den New Yorker und die New York Times. Sein spitzer Pinsel ist bis heute äußerst beliebt und extrem gefürchtet. Dem deutschen Publikum ist Gerald Scarfe vor allem durch die avantgardistische Gestaltung des legendären Pink Floyd Konzeptalbums „The Wall“ ein Begriff. Seine teilweise verstörenden Sujets erinnern dabei fast ein wenig an Francis Bacon und Hieronymus Bosch. Auch karikiert er mit seinem markanten Duktus subtil die Ästhetik Leni Riefenstahls und zitiert damit geschickt die Schrecken des Nationalsozialismus. Gerald Scarfe schuf mit dem „The Wall“-Cover und den Zeichentricksequenzen des korrespondierenden Films ein geradezu epochales Gesamtkunstwerk, das sich für immer in das visuelle Langzeitgedächtnis einer ganzen Generation eingebrannt hat. Wer erinnert sich beispielsweise nicht mit einem leichten Schauer an die verzerrte Fratze des marionettenhaften Lehrers und die martialisch stampfende Hammer-Armee?

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Gerald Scarfe ist nicht nur der Namensgeber der Bar, sondern war auch aktiv bei der Gestaltung der Location beteiligt. Seine unverwechselbaren Gemälde, Scribbels und Illustrationen zieren die kompletten Wände der imposanten Venue. Eine Ecke der Bar dekoriert Gerald Scarfe sogar regelmäßig eigenhändig mit tagesaktuellen Karikaturen. Die Scarfes Bar ist wirklich das ideale Refugium, um bei einem kühlen Tom Collins über Kunst, Kultur und die aktuellen politischen Entwicklungen zu parlieren.

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Die gestalterische Idee der Scarfes Bar ist es, die Lässigkeit eines bohèmen Künstlerateliers mit der gediegenen Gemütlichkeit eines englischen Gentlemen Clubs zu verschmelzen. Die Mook Redaktion ist sich schnell einig, dass diese komplexe Aufgabenstellung geradezu bravourös gelöst wurde. Verantwortlich für diese erstaunliche Meisterleistung ist übrigens kein geringerer als Martin Brudnizki. Der umtriebige Designer ist ein wahrer Workaholic und hat in seiner Karriere schon unzählige legendäre Hospitality-Locations gestalteten dürfen. Zu seinem erstaunlich facettenreichen Portfolio gehören beispielweise die J.Sheekey Oyster Bar, der Rib Room, das legendäre Annabels und das extrem hippe Jackson & Rye. Auch außerhalb Londons war Martin Brudnizki schon gestalterisch tätig. Zu seinen bekanntesten Werken zählt dabei neben dem Ivy in Dubai auch das Cecconi`s in West Hollywood und das fabelhafte Matsuhisa by Nobu im Badrutt’s Palace St. Moritz. Erstaunlich, wie klein die Welt ist. Ständig stolpert man über die gleichen Namen.

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Die eigentliche Halle der Scarfes Bar wird von massiven ionischen Marmorsäulen getragen. Auch die komplett umlaufende Lamperie wurde aus edlem Kittilä-Marmor gefertigt.  An der Decke hängen riesige grünlich oxidierte Licht-Sphären, die das scheinbar wild zusammen gewürfelte Mobiliar in ein anheimelndes Licht tauchen. Eingerahmt von einer hölzernen Bibliothek prasselt im hinteren Teil der Bar ein behaglicher Kamin. In dieser äußerst exzentrisch designten Kulisse hätte sich sicherlich auch Phileas Fogg und Oscar Wilde sehr wohl gefühlt. Die Bar wurde allerdings nicht nur extrem smart und stilsicher gestaltet, sondern passt mit ihrem wunderbar schrulligen Club-Charakter auch perfekt in die edwardianische Belle Époque Kubatur des Rosewood Hotels.

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Man beachte bitte das selbstironische Selbstportrait von Gerald Scarfes auf der Mundserviette. Hier ist offensichtlich jemand genauso detailverliebt wie die Mitglieder der Mook Redaktion.

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Auch der kunstvoll punzierte Ledereinband der Karte begeistert die Mook Redaktion. Es muss wundervoll sein, wenn man bei wirklich allen Details aus dem Vollen schöpfen kann. Leider ist es in Deutschland für die gehobene Gastronomie ja schon lange unmöglich geworden, große Investitionen in einem kaufmännisch vernünftigen Zeitrahmen zu recoupen. Die faszinierende deutsche Fiskalpolitik macht da der hiesigen Hospitality Industrie ja leider einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Über dieses leidige Thema haben wir ja schon unzählige Male ausführlich referiert. Gehalten wird der prachtvolle Foliant übrigens vom der geschmeidigen Hand des kulinarischen Trendsetters des Jahres.

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Eine lässige Kapelle unterhält regelmäßig das staunende Publikum mit Evergreens der Musikgeschichte. Das Repertoire reicht dabei von Thelonious Monk bis George Gershwin. Auch veranstaltet die Scarfes Bar des Öfteren Varieteabende mit wechselnden Artisten und Künstlern. Dabei können neben akrobatischen Kontorsionisten auch burlesque Tänzerinnen und Close-up-Magier auftreten. Das Line-up ist immer wieder spannend und überrascht jedes Mal.

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Die ehrwürdige Artesian Bar im Langham Hotel hat wirklich harte Konkurrenz bekommen. Speziell seit die Artesian Bar neuerdings beschlossen hat, ihre Barhocker am Tresen ersatzlos zu streichen, bevorzugt das Mook Culinary Research Team die neue Scarfes Bar im wunderschönen Rosewood Hotel. Hier noch ein letzter Blick auf die imposante Fassade des Rosewood Hotel.

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