Posted on Bombay Brasserie, London

Das Mook Culinary-Research-Team liebt die indische Gewürz- und Vitalküche. Deshalb darf natürlich auf keiner unserer beschwerlichen London Expeditionen eine Stippvisite beim Inder fehlen. Hier besuchen wir für Euch die altehrwürdige Bombay Brasserie. Seit weit über dreißig Jahren serviert die Bombay Brasserie ihre köstlichen Kreationen in einer sehr imposanten ehemaligen Hotellobby.

Blick in die koloniale Bar der Bombay Brasserie. Sitzt dort hinten nicht Rudyard Kipling?

Der herrschaftliche Main Dining Room ist natürlich auch nach der Renovierung noch sehr imposant. Allerdings gefiel uns das Lokal auch mit seiner kolonialen Patina ausgesprochen gut.

Die indisch inspirierten Crudités werden kostenlos als Amuse-Gueule gereicht.

Schon der vegetarische Auftakt stürzte uns in einen ekstatischen Taumel der Begeisterung. Der knusprig gebackene Pakora Babyspinat mit Raita und Tamarindensauce bespielt fast alle kulinarischen Sinne. Knusprig, süß, sauer, cremig und dabei noch sommerlich leicht. Ein Gericht, das uns erstaunlicherweise noch auf keiner Speisekarte in Deutschland begegnet ist. Das Mook Culinary-Research-Team ist tief beeindruckt und beschließt sofort diesen Klassiker der indischen Küche in die Ivory Club Speisekarte einzuspeisen. Da wir Gerichte allerdings niemals nur sklavisch kopieren, haben wir dieser ohnehin schon delikaten Kreation noch eine erfrischende Granatapfel Komponente hinzugefügt. Wie sich herausstellte ein genialer Schachzug, der das Kaleidoskop der Aromen und Texturen sogar noch um einen knackig erfrischenden Akkord erweitert.  Das Ergebnis wurde bei unserer internen Mitarbeiterverkostung ausschließlich mit der absoluten Höchstnote „Mookstyle“ prämiert. Keinem vegetarischen Gericht wurde diese Ehre  jemals vorher zuteil. Der knusprig gebackene Pakora Babyspinat ist ab sofort im Ivory Club erhältlich.

Auch die vegetarischen Linsen überzeugen durch handwerkliche Perfektion und erreichen damit sogar die Qualität im Ivory Club. Wir würden allerdings niemals Linsen als ein Solitäre darreichen. Deutschland ist in dieser Sache leider noch nicht soweit.

Bombay`s Roadside Favourite No.I. Gebackener Kartoffelkuchen mit Mango Pulp.

Ein weiterer vegetarischer Klassiker der indischen Küche.

Auf den Punkt gegart und mit den obligatorischen Brandspuren versehen. Die Marks verleihen den Tandoori Gerichten ihren typische rauchigen BBQ Geschmack, führen aber leider bei uns im Ivory Club des Öfteren zu Irritationen. Deutsches Publikum ist mit der indischen Küche leider oft nicht vertraut. Perfekt zubereitete Tandoori Gerichten sind nach korrekt gegartem Fisch unsere zweithäufigste Reklamationsquelle.

Wie uns der Kellner glaubhaft versichert, wird der köstliche Paneer tatsächlich „In-House“ produziert.

Rogan Josh ist der Klassiker schlechthin.

Das halbe Tandoori Chicken ist geschmacklich tadellos,  leider wurde hier offensichtlich mit reichlich Lebensmittelfarbe gewerkelt.

Naan, das köstliche Ambrosia der Maharadschas. Wir lieben Naan und je öfter wir Naan degustieren, umso klarer kristallisiert sich heraus – das beste Naan Bread der Welt serviert der Ivory Club!

 

Hier degustiert Michaela Mook, die Chefin des Mook Culinary-Research-Teams, die köstlichen Ginger Lamb Chops.

Das Mango Chutney.

Auch das Chicken Xacuti entpuppt sich als ein succulenter Reigen der Aromen.

Blick in den lichtdurchfluteten Patio. Hier finden am Wochenende legendäre Brunch Gelage statt. Ein ideal Hort für ambitioniert sportliche Esser.

Namaste! Hier kann man den Meistern der indischen Küche über die Schulter schauen.