Posted on La Petite Maison, Nizza

Seit das „Petite Maison“ eine Franchise-Filiale in Dubai eröffnet hat, ist das charmante Restaurant wirklich in aller Munde. Das „Petite Maison“ wird in Dubai angeblich ähnlich überrannt wie das „Mon amie Maxi“ in Frankfurt. Ständig wird uns zugetragen welch grandiose Erfolge das kleine Bistro im Wüstenstaat feiert. Laut einiger sehr seriösen Quellen ist das „Petite Maison“ aktuell der „Place 2 Be“ in Dubai. Diesen Sommer haben wir allerdings im Rahmen der „Mon amie Maxi“ Recherche für Euch das Original in Nizza besucht.  Es folgen übrigens noch Berichte über: Tetou, Chez Camille, L` Auberge des Maures, Louis XV, Club 55, Trüffel Bruno und viele andere. Ach ja, über das Le Bacon in Cap Antibes haben wir Euch ja schon ausführlich berichtet.

Hier sehen wir die Pissaladire. Der deftige Zwiebelkuchen wird traditionell mit Oliven und Anchovis belegt. Aktuell arbeitet unser komplettes „Mon amie Maxi“ Konditoren-Team fieberhaft an der Umsetzung einer authentischen Pissaladire.

Die Baguette Verpackung wurde gebrandet. Auf solche Details achtet natürlich das MCRT.

Hier sehen wir die Bouillabaisse. Die Fischsuppe kostet im Petite Maison nicht einmal vierzig Euro. Wie wir festgestellt haben, ein wirklich unglaublich günstiger Preis. Bouillabaisse kostet in Südfrankreich fast immer an die 100,- Euro. In Läden wie Tetou und Le Bacon sogar gerne einmal 125,- bis 170,- Euro. In Frankreich sind solche Preise offensichtlich kein Problem. In Deutschland wären solche Suppenpreise dem Publikum sicherlich nur sehr schwer zu vermitteln. Den kompletten Le Bacon Bericht findet Ihr übrigens auch auf unserem RARE Blog unter der Rubrik „To Eat“

Ein wahrhaft phänomenaler Artischockensalat. Jeder Petite-Maison-Besucher sollte sich diese Köstlichkeit einmal gönnen.

Frittieren ist eine Kunst, die das „Petite Maison“ perfekt beherrscht. Die knusprig gebackenen Zucchiniblüten sind ein Gedicht.

Hier degustiert Feres Ladjimi in einem waghalsigen Selbstversuch den köstlichen Dialog der plattierten Fische. 

Hier noch einmal ein Close-up. Das Carpaccio-Gericht besteht aus Tuna, White Fish, Lachs und Gambero Rosso und ist mit einer wilden Mischung aus Mango, Dill, Parmesan, Frühlingszwiebeln und Rucola bestreut. Das Potpourri der Aromaten wirkt im ersten Moment etwas verstörend, funktioniert aber als Komposition erstaunlicherweise recht gut.

Auch der Steinbutt mit Artischocken ist handwerklich tadellos.

Hier präsentiert Herr Feres Ladjimi den RARE Lesern stolz das Einemillionenkalorienhühnchen. Der Vogel wurde komplett mit Foie Gras gefüllt. Don’t try this at Home – we are Professionals! Dieses Gericht sollte wirklich nur von Hasardeuren mit einem tadellos funktionierendem Stoffwechsel degustiert werden.

Wie jeder unschwer erkennen kann ist der Vogel allerdings nichts für die Fans krosser Geflügelhaut.

 
Mmmm köstlich, aber sicherlich kein klassisches Fitness Püree. Ähnlich wie das legendäre Robuchon Kartoffelpüree besteht das Püree im Petite Maison offensichtlich auch zur Hälfte aus Butter. Wir sind ernsthaft begeistert.

Hier noch ein Blick in den Gastraum.

Hier zum Vergleich der Gastraum in Dubai. Das Petite Maison betreibt übrigens noch Franchise-Filialen in Cannes, London und New York.

FIN