Posted on Oblix @ Shard Tower

Schon seit Monaten rauscht der internationale Blätterwald. Selten wurde einer Restauranteröffnung mit solch einer  Spannung entgegenfiebert. Nun hat es endlich eröffnet, das Oblix im Shard Tower. Dem Mook Culinary Research Team ist es gelungen, einen der begehrten ersten Tische zu ergattern.

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Was eine monumentale Pyramide. Der kürzlich fertig gestellte Shard Tower von Architekt Renzo Piano ist mit seinen 310 Metern aktuell das höchste Gebäude Westeuropas.

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Demnächst eröffnen im imposanten Shard Tower auch noch die beiden legendären Hong-Kong Konzepte Hutong und Aqua. Dem aufmerksamen RARE-Leser sind die beiden Restaurantkonzepte ja schon hinlänglich bekannt. Auch hier werden wir natürlich demnächst für Euch berichten.

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Betrieben wird das Oblix von dem Dynamic Duo Arjun Waney und Rainer Becker. Über die beiden legendären Multigastronomen haben wir ja auch schon oft und ausgiebig referiert.

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Das Oblix befindet sich in der 33. Etage des Shard Towers. Riesige Panoramafenster ermöglichen einen atemberaubenden Blick über London.

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Das Powerduo Becker und Waney feierte seine ersten großen Erfolge mit den Neo-Izakaya Konzepten Roka und Zuma. Diesmal sollte es aber laut eigener Aussage etwas völlig Neues werden, ein Grillrestaurant nach amerikanischem Vorbild. Auch wurde diesmal auf die Hilfe von Takashi Sugimoto und dessen Super Potato Team verzichtet. Die minimalistische Inneneinrichtung des  Oblix stammt vom renommierten Architekturbüro Claudio Silvestrin.

Die Lounge des Oblix.

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Durch ein minimal invasives Interior Design gelingt es dem Büro Silvestrin geschickt, den Fokus auf das phänomenale Panorama zu lenken.

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Hier ein Blick in die Showküche.

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Bread & Butter

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Baby Blauwal wurde uns noch in keinem amerikanischen Grillrestaurant serviert. Jedenfalls schmeckte die Aubergine mit dehydriertem Knoblauch einfach köstlich.

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Die Paprika ist genauso simpel wie delikat!

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Auch der Salat aus bunten Beeten und gehobeltem Ziegenkäse weiß der Mook Redaktion zu gefallen.

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Ein köstlicher kleiner Happen.

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Der klassische Wedge Salat ist das erste Gericht, das uns tatsächlich an die traditionellen amerikanischen Grillrestaurants erinnert. Wusstet Ihr eigentlich, dass wir nicht nur Caesar Salat erstmalig in Deutschland angeboten haben, auch ein Wedge Salat stand zum ersten Mal in Deutschland auf einer Mook Speisekarte. Im Ivory Club servieren wir übrigens noch heute eine Wedge-Variante mit Tandoori Chicken. Ein skurriles Mash-up,  das erstaunlich gut funktioniert und schon viele treue Anhänger gefunden hat.

Kennt Ihr eigentlich ein Restaurant, das in Deutschland überhaupt einen klassischen Wedge anbietet? Uns zumindest fällt momentan keines ein. Sachdienliche Hinweise bitte an: info@mook-group.de

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Auch ein Beef Tataki steht nicht unbedingt auf jeder Steakhouse Speisekarte in Amerika. Eigentlich fällt uns hier spontan nur das David Burke Primehouse in Chicago und das Hy`s Steakhouse in Hawaii ein. Nichtsdestotrotz, das Gericht ist von handwerklicher Perfektion und schmeckt der Mook Redaktion ganz vorzüglich.

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Der Broiler mit  Kartoffel-Knoblauchpüree wurde uns vom Kellner als ganz besonderes Highlight angepriesen. Als Oblix Novizen lassen wir uns natürlich gerne vom Fachmann leiten.

Uns wird häufig der couragierte Umgang mit Knoblauch und anderen Aromaten vorgeworfen. Diejenigen von Euch, die auch dieser Meinung sind, sollten tunlichst vermeiden, das Kartoffel-Knoblauchpüree im Oblix zu degustieren. Das Mook Culinary Research Team  liebt allerdings klare Statements und ist dementsprechend von der mutigen Kreation begeistert.

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Hier ein sehr schöner Blick über den Tellerrand. Die Aussicht im Oblix ist wirklich atemberaubend. Überhaupt sind Skyline Restaurants wie Sushisamba, Duck & Waffle und Oxo Tower in London gerade schwer en vogue.

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Auch bei den delikaten Lamb Chops spart die Küchen-Crew nicht mit Knoblauch. Ganze Zehen schmücken die pikante Kreation. Fast müßig zu erwähnen, dass auch die in Harissa marinierten Koteletts der Mook Redaktion phantastisch munden.

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Auch die Desserts sind tadellos.

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Das Dynamic Duo Becker & Waney hat es geschafft, innerhalb von wenigen Tagen eine praktisch fehlerfreie Karte abzuliefern. Durch eigene Erfahrungen wissen wir, wie schwer es ist, ein Lokal auf die finale Betriebstemperatur zu fahren. An dieser Stelle ein großes Kompliment an  die Kollegen in London.

The End