Posted on OKKU The Original, DUBAI

Die Eröffnung des OKKU London entwickelt sich langsam zu einem echten „Running Gag“. Ständig wird der geplante Eröffnungstermin nach hinten verschoben. Aktuell heißt es sogar nun nur noch: wahrscheinlich 2013. Die Spannung steigert sich dementsprechend ins schier Unerträgliche. Die Location in den ehemaligen  Räumlichkeiten des Just St James sind allerdings auch mehr als spektakulär. Um Euch die Wartezeit etwas erträglicher zu gestalten, haben wir beschlossen, das Original OKKU in Dubai noch einmal genauer für Euch unter das OKKU-lar zu nehmen.

Hier seht Ihr übrigens die zukünftige OKKU Location in London.

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Ihr denkt jetzt sicherlich gerade das Gleiche wie wir: Sind die Janus Versalien im OKKU Schriftzug ein obskurer Rorschach-Test oder aber eine Hommage an die gespiegelten K Majuskeln im Hakkasan Logo?

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Trotz der harten Konkurrenz wurde das OKKU 2012 vom „TIME OUT“ Magazin zum besten Japaner in Dubai gekürt. Eine beeindruckende Leistung, speziell in Anbetracht der Tatsache, dass sich auch so grandiose High-End-Formeln wie Hashi, Nobu und Zuma auf dem hart umkämpften Markt im Wüstenstaat tummeln.

Der Eingangsbereich im OKKU.

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Wie immer OKKU-pieren wir erst einmal die Bar und applizieren uns gepflegt einen Aperitif. Im Hintergrund seht Ihr die legendären Quallen-Tanks im Okku. Die Micro-Medusen ziehen majestätisch pulsierend Ihre Bahnen. Wo hat man schon einmal die Möglichkeit, die mystischen Mollusken in ihrem natürlichen Habitat zu beobachten. Normalerweise kommen uns Quallen ja immer nur in Form eines Salates unter. Das faszinierende Schauspiel offenbart sich allerdings nur Gästen mit sehr guten OKKU-laren. Die possierlichen Nesseltiere sind transparent und haben maximal die Größe eines Fingernagels. Einer unsere Bar-Nachbarn bemerkte scherzhaft: „Bei den Medusen handelt es doch wohl eher um Plankton“. Seht Ihr die kleinen weißen Punkte? Yep, das sind Quallen.

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Auf einer CGI Animation des OKKU sehen die Quallen noch um einiges dramatischer aus.

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Okku ist ein sehr, sehr düsterer Ort. Wir bitten deshalb die schlechte Bildqualität zu entschuldigen. Völlig anders als in Deutschland erfreuen sich ja gemütliche Restaurants in den Metropolen dieser Welt großer Beliebtheit. Wem das Zenzakan schon zu dunkel ist, sollte deshalb tunlichst vermeiden, dem OKKU einen Besuch abzustatten. Dasselbe gilt übrigens auch für laut. Das OKKU wagt es nämlich auch noch regelmäßig DJ’s auflegen zu lassen.

Blick in die gemütliche Lounge.

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Verantwortlich für das „viel“ zu romantische Interior Design ist LW Design. Hinter LW Design steckt der umtriebige Morten Hansen und sein Creative Partner Jesper Godsk. LW Design ist unter anderem auch für das Design der Buddha Bar Dubai und des Indigos in Abu Dhabi verantwortlich. LW Design wurde 2012 vom „designMENA“ zur „Interior Design Firm of the Year“ gekürt. Offensichtlich waren keine deutschen Jurymitglieder in die Entscheidung eingebunden. Wir allerdings fühlen uns sofort pudelwohl in der lebhaften und anheimelnden Atmosphäre des OKKU.

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Eine kleine Taschenlampe hilft die Speisekarte besser zu dechiffrieren.

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Krunchy Krupuk.

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Vom freundlichen Kellner lassen wir uns die Highlights der OKKU Sushi zusammenstellen. Hier seht Ihr das Ergebnis.

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Der Geschmack lässt sich hervorragend an der Optik ablesen.

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Der Kobe Beef Tataki ist ein köstlicher kleiner Snack.

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Der Thunfisch Tatar wird im OKKU auf zerstoßenem Eis serviert.

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Mit dem shredded Hoi Sin Duck Salad wagt das Okku einen köstlichen Ausflug nach China.

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Das unglaublich saftige Toromi Chicken wird in einem dehydrierten Blatt dargereicht.

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Miso Aubergine gehört zu den Lieblingsgerichten des MCRT. Aktuell arbeiten wir an unserer Interpretation des Klassikers.

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Auch die diversen Yakitoris sind von erlesener Qualität.

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Hier seht Ihr den hervorragenden Tempura Mix. Müßig zu erwähnen, dass das OKKU auch die Kunst des Frittierens fabulös beherrscht.

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Die Wasabi Rock Shrimps gehören zweifelsohne in die Rubrik Comfort-Food.

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Habt Ihr eigentlich schon einmal die neuen Umami Shrimps im Zenzakan probiert? Wir werfen hierbei alle Konventionen über Bord und greifen die Umami Philosophie vom David Chang und Masaharu Morimoto auf. Die Zenzakan Umami Shrimps bespielen dabei fast alle kulinarischen Sinne: Saftig, kross, cremig, süß und pikant. Solltet Ihr unbedingt bei Eurem nächsten Besuch einmal probieren. Hier ein Bild unserer köstlichen neuen Shrimp Kreation.

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Nun aber wieder zurück zu unserem eigentlichen Protagonisten. Hier sehen wir: The notorious Yuzu-saikyo Miso Black Cod. Was soll man da bloß noch sagen?

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Der Trüffelreis ist tüchtig mit flüssigem Frank Bruni Kryptonit parfümiert.

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Zum Abschluss nun noch ein kleines Yuzu Sorbet. Apropos Sorbet, an dieser Stelle möchten wir Euch auf eine ganz besondere Spezialität im Zenzakan hinweisen. Wir loben uns zwar nur ungern selber, aber das Apfel-Shiso Sorbet von unserem Chefkoch Sebastian Roisch ist wirklich unglaublich. Serviert wird unser fantastisches Sorbet auf einem grob behauenen und geeisten Steinblock.

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