Posted on PRIME 112, MIAMI

Jeder kennt das Setai, Casa Tua, Joe Stone Crab oder The Forge Steakhouse. Der absolute In – Spot in Miami ist aber ohne Zweifel das Prime 112. Man sollte rechtzeitig einen Platz auf der kleinen Terrasse reservieren. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Autoschlange des Valet-Services. Zondas, Spyker, Koenigsegger und Co. reihen sich einträchtig aneinander. Ein Autonarr spart durch einen Besuch im Prime 112 glatt die nächste IAA.

Nun aber zu den Steaks. Ich entscheide mich für das Japanese Kobe Filet – ein Traum in zart. Wie das Batleth des Kahless schmilzt mein Steakmesser durch die nougatartige Ambrosia. Andächtig appliziere ich das erste Stück in den Mundraum und  genieße fasziniert den Wechsel der Aggregatzustände. Japanisches Kobe Fleisch ist was Tiefe, Komplexität und Nuancenreichtum angeht, natürlich nicht mit einem amerikanischen Prime-Steak zu vergleichen. Was aber die Sättigung an intramuskulären Liposom – Clustern und die damit verbundene  fragile Viskosität angeht, setzt Kobe-Beef die Benchmark.  Über diese Thematik referierte ich ja schon hinlänglich in den Kobe VS und den Beefology II.

Blick in den Mainfloor

Le Bar