Der CEO der Mook Group und seine heutige Frau lernten sich im M-Steakhouse kennen. Sie hatte sich zuvor zehn Jahre lang vegetarisch ernährt. Nach einem Panchakarma-Treatment mit anschließendem ayurvedischen Kochkurs verspürte sie jedoch plötzlich wieder Lust auf Fleisch und beschloss, nach einem ganzen Jahrzehnt erstmals wieder ein Steak zu essen. Und da sie für einen so besonderen Moment nicht irgendein Steak essen wollte, sondern das Beste, entschied sie sich natürlich für das M-Steakhouse.
Dabei kam der CEO der Mook Group im Rahmen seiner üblichen Table-Hopping-Tour auch an ihren Tisch und fragte, wie das Steak schmecke. Die heutige Frau Mook war vom Steak derart begeistert, dass sie ihrem zukünftigen Ehemann spontan erzählte, dass es ihr erstes Steak seit über zehn Jahren gewesen sei.
Man war sich auf Anhieb sympathisch und kam ins Gespräch. Dabei erzählte sie ihm, dass sie indisches Essen liebe. Er berichtete ihr daraufhin, dass sein Vater in London studiert, dort die indische Küche kennen und lieben gelernt und ihn ebenfalls mit dieser Leidenschaft für die indische Aromen- und Vitalküche angesteckt habe.
Die beiden spürten sofort, dass eine große Anziehungskraft zwischen ihnen bestand, und wurden schnell ein Paar. Die erste gemeinsame Reise führte das frischgebackene Pärchen nach London, wo sie eine Woche lang ausschließlich indische Restaurants besuchten. In diesem Kontext fragte sich die heutige Frau Mook damals, warum es in Deutschland kein vergleichbar hochwertiges indisches Restaurant gebe. Die Frage war für den CEO der Mook Group nicht einfach nur eine profane Frage, sondern vielmehr der Auftrag, ein adäquates indisches Restaurant zu bauen. Somit entstand durch das schicksalhafte Treffen nicht nur eine glückliche Ehe mit zwei wundervollen Töchtern, sondern auch der Ivory Club.
Da es bei guten Restaurants auch immer um Storytelling geht, kam damals schnell die Idee auf, kein folkloristisches indisches Restaurant zu errichten, sondern etwas vollkommen Neues zu wagen und einen indischen Gymkhana-Club zum thematischen Vorbild zu nehmen. Die sagenumwobenen Clubs, in denen sich britische und indische Mitglieder gleichberechtigt trafen, um gemeinsam Sport zu treiben, sich zu sozialisieren, zu feiern und zu schlemmen, lieferten die Vorlage für ein Konzept, das damals völlig einzigartig war. Selbst im kolonial geprägten England gab es keine vergleichbaren Konzepte. Erst über zehn Jahre nach der Eröffnung des Ivory Club betrat mit dem Gymkhana in London das erste vergleichbare Nachfolgekonzept die kulinarische Weltbühne.
Wir waren zwar mit praktisch allen unseren Konzepten immer die First Mover in Deutschland, mit dem Ivory Club war uns allerdings noch etwas viel Dramatischeres gelungen. Mit dem Ivory Club haben wir es tatsächlich geschafft, erstmalig ein echtes global relevantes Game-Changer-Konzept am kulinarischen Weltmarkt zu etablieren. Kein Wunder also, dass wir nicht nur von der internationalen Fachpresse überschwänglich mit Lob und Anerkennung überschüttet wurden, sondern kurz nach der Eröffnung auch noch den begehrten FIZZZ Award für das innovativste neue Gastronomiekonzept nach Frankfurt holen konnten.
Besonders stolz hat es uns allerdings gemacht, dass selbst Lady Barbara Judge, die gestrenge englische Restaurantkritikerin, Stilikone, Commander of the Order of the British Empire, Board Member der Royal Academy of Arts und langjährige Chefin von Rupert Murdochs Medienimperium News International, vom Ivory Club so schwer begeistert war, dass sie ihre Restaurantkritik über den Ivory Club im britischen EXPRESS euphorisch „Ivory Club in Frankfurt is an experience for all the senses“ betitelte. Im Artikel schwärmte sie dabei nicht nur von unserem köstlichen indischen Essen, sondern auch von der authentischen Raj-Club-Atmosphäre.
Glücklicherweise erkannte aber auch die hiesige Klientel schnell, dass hier im beschaulichen Frankfurt etwas ganz Besonderes vonstatten ging, und schon bald wurde der Ivory Club zu einem der kulinarischen Hotspots der Stadt. Nun ist es allerdings so, dass die meisten sogenannten Szenerestaurants eröffnen, gehypt werden, um dann nach ein paar Jahren wieder sang- und klanglos von der Bildfläche zu verschwinden. Nur ganz wenige Restaurants schaffen die Metamorphose zu einem echten Klassiker. Ein Restaurant, das aber definitiv zur Kategorie der erfolgreichen Longseller gehört, ist der Ivory Club in Frankfurt, der nun seinen zwanzigsten Geburtstag feiert.
