Zinktheken, die in Wahrheit heutzutage meistens aus einer komplexen Zinnlegierung bestehen, sind für Frankreich so typisch, dass das Wort „le zinc“ schon sehr lange als pars pro toto für den Tresen an sich verwendet wird. Entsprechend bedeutet die französische Redewendung „On va boire un coup au zinc“ sinngemäß: „Lass uns am Tresen einen heben.“
Damit war uns von Anfang an klar, dass auch das Mon Amie Maxi mit einer authentischen „Zinktheke“ ausgestattet werden muss. Und ebenso klar war uns, dass die Theke nicht von irgendeinem x-beliebigen Hersteller kommen durfte, sondern von der renommierten Manufaktur L’Étainier Tourangeau, deren Theken als der Rolls-Royce unter den Zinntheken gelten. Immerhin stattet sogar Thomas Keller, der legendäre Drei-Sterne-Koch, seine wundervollen Bouchon-Brasserien in Las Vegas mit einer Theke aus der sagenumwobenen französischen Edelschmiede aus.
Die Geschichte der Zinktheke begann übrigens schon im Paris des frühen 19. Jahrhunderts. Als die Stadt rapide wuchs und Restaurants und Cafés wie Pilze aus dem Boden schossen, suchten viele Wirte nach einem Material für ihre Theken, das robust, pflegeleicht und korrosionsbeständig war. Zink erwies sich als perfekte Wahl. Es ließ sich leicht verarbeiten, gut reinigen und hielt dem harten Alltag in den belebten Brasserien, Cafés und Bistros wunderbar stand.
Was Zinktheken beziehungsweise Zinntheken darüber hinaus besonders macht, ist ihre fast schon lebendige Seele. Anders als sterile Edelstahloberflächen entwickeln sie mit den Jahren eine immer schöner werdende Patina. Jede Delle, jeder Kratzer, jede Abnutzung erzählt dabei eine Geschichte. Das Metall bekommt eine warme, matte Tönung und wird mit der Zeit immer markanter. Diese natürliche Alterung verleiht jeder Theke einen einzigartigen Charakter, der Jahr für Jahr schöner wird.
Genau deshalb haben wir auch bei unserer Theke keine Kompromisse gemacht und auf die Handwerkskunst von L’Étainier Tourangeau gesetzt. Denn wie so oft gilt auch hier mal wieder unsere Devise: Tout est dans les détails
