Als Wirtschaftskanzler Friedrich Merz feierlich inthronisiert wurde, haben viele verzweifelte Wirte auf echte Reformen, Entbürokratisierung und eine wirtschaftsfreundliche Politik gehofft. Nach zehn Monaten rot dominierter Marienkäferkoalition wären die meisten Wirte heute schon froh, wenn ihnen der Staat nicht ständig neue Knüppel in die Speichen rammen würde.
Aktuell drohen neben den seit kurzem geltenden E-Rechnungs- und TSE-Meldepflichten auch noch neue verwaltungsintensive Kennzeichnungspflichten, paternalistische Lenkungsabgaben und eine bürokratische Verpackungssteuer auf Take-Away-Speisen.
Das Signal der Politik an die Gastronomie ist damit vollkommen klar. Kein vernünftig denkender Mensch sollte heute noch ein handwerklich seriös arbeitendes Restaurant eröffnen oder einen Cent in ein bestehendes Restaurant mit hoher Fertigungstiefe investieren.
Nun weiß natürlich jeder, der unseren kleinen Newsletter aufmerksam verfolgt, dass wir nicht vernünftig sind und ständig Dinge tun, die kein vernünftiger Wirt jemals tun würde. Wir machen beispielsweise unsere Kalkulation regelmäßig an ganz konkreten Beispielen komplett transparent, kritisieren unsere eigenen Gäste, loben andere Restaurants und ja, wir sind sogar so verrückt, auch noch ständig in unsere Restaurants zu investieren.
Unsere letzte große Investition war der Kauf von neuen, superexklusiven Varieté-Leuchten für das Zenzakan.
Die extrem hochwertigen Tischlämpchen im Chinoiserie-Chic-Stil sind aus hochwertigem Messing gefertigt, und ihre rot illuminierten Schirme verbreiten eine zauberhaft anheimelnde Lichtatmosphäre. Es ist wirklich faszinierend, wie die kleinen kabellosen Varieté-Leuchten es schaffen, das ohnehin schon spektakuläre Ambiente im Zenzakan nochmals auf ein komplett neues Niveau zu heben.
Neugierig geworden? Falls ja, solltet Ihr sofort einen Tisch im Zenzakan reservieren und die imposanten Varieté-Leuchten selbst in Augenschein nehmen.
