Franziska, die Großtante des CEOs der Mook Group, war nicht nur eine begnadete und ausgesprochen innovative Köchin, sondern auch ein echter Gadget-Fan. Sie besaß schon damals einen elektrischen Wok, ein Folienschweißgerät von Dazey Seal-A-Meal, einen Heizmixer von Vorwerk und eine sogenannte Mandoline. Ein ebenso simples wie geniales Küchengerät, mit dem sich Gemüse in hauchdünne Scheiben oder feine Streifen schneiden lässt.
Besonders gerne machte Tante Franziska damit Pommes allumettes. Sie nannte ihre krossen Mikro-Fritten allerdings nie Pommes allumettes, sondern immer nur liebevoll Streichholzkartoffeln. Ein mehr als treffender Begriff, denn die hauchdünnen Pommes erinnern optisch tatsächlich verblüffend an ganz gewöhnliche Streichhölzer.
Kürzlich musste der CEO der Mook Group wieder einmal an die köstlichen Mini-Pommes seiner Großtante denken und bat daraufhin Frank Möbes, den kulinarischen Direktor der Mook Group, doch einmal ein paar Pommes allumettes als neue Beilage für das Franziska auszuprobieren.
Nun ist Franky selbst ein kulinarisches Evil Mastermind, das gerne die Extrameile geht. Er griff die Idee auf und ließ die ganze Angelegenheit derart eskalieren, dass aus einer recht unspektakulären Kartoffelbeilage plötzlich ein ziemlich spektakuläres Hauptgericht wurde. Er kam nämlich auf die verrückte Idee, ein zartes Hähnchenschnitzel nicht klassisch in Semmelbröseln zu panieren, sondern es in einen regelrechten Kokon aus hauchdünnen Pommes allumettes einzuspinnen und anschließend goldbraun und herrlich knusprig auszubacken.
Das Ergebnis ist ein unglaublich knuspriges und saftiges, retro-progressives Next-Level-Schnitzel, das wieder einmal perfekt zu unserer Philosophie passt, deutsche Nostalgiegerichte auf unkonventionelle und spannende Weise neu zu interpretieren, ohne uns dabei von Zutaten, Techniken oder kulinarischen Konventionen limitieren zu lassen.
Und als wäre das allein noch nicht köstlich genug, servieren wir zu unserem Knusperschnitzel eine delikate Pilzsauce und adeln unseren neuen kulinarischen Showstopper damit auch noch zu einem echten Jägerschnitzel 2.0.
Wir hatten uns übrigens fest vorgenommen, niemals ein Schnitzel auf die Speisekarte unseres bodentief verglasten 360-Grad-Panoramarestaurants Franziska zu nehmen. Schließlich gibt es in Deutschland wahrlich keinen Mangel an Restaurants, die ihren Gästen Schnitzel servieren. Doch Frankys Interpretation des klassischen Sujets war einfach so anders, so neu und vor allem so unglaublich lecker, dass wir unseren Vorsatz kurzerhand über Bord geworfen haben und jetzt doch ein Schnitzel im Franziska anbieten.
