Die als Red-Queen-Hypothese bekannte Theorie beschreibt ein Phänomen aus der Evolutionsbiologie, wonach Stillstand in einem koevolutionären Umfeld automatisch Rückschritt bedeutet. Und genau wie ein lebendiger Organismus ist auch die handwerklich arbeitende Speisegastronomie ein extrem vulnerables System, das in einem hochkompetitiven und maximal entrepreneurfeindlichen Umfeld wie Deutschland nur dann überlebt, wenn es sich permanent verbessert und weiterentwickelt.
Wir wissen das und arbeiten deshalb kontinuierlich daran, nicht nur kulinarisch besser zu werden, sondern auch atmosphärisch.
Beispielsweise erneuern wir demnächst den gesamten Teppich im Zenzakan. Dabei ersetzen wir die bisherigen geometrischen Formen durch ein wunderschönes ornamental-illustratives Drachen-Rapportmuster. Inzwischen sind die ersten Teppichmuster in verschiedenen Farben eingetroffen. Das blaue Motiv kommt natürlich in die blau-weißen Boarding Rooms. Bei der Farbe für unseren Main Dining Room schwanken wir derzeit allerdings noch zwischen „Gold“ und Rot.
Es wäre deshalb großartig, wenn Ihr uns kurz schreiben würdet, welche Farbe Ihr als besser empfindet: info@mook-group.de
PS: Der Begriff Red-Queen-Hypothese stammt übrigens aus Lewis Carrolls literarischem Meisterwerk Through the Looking-Glass. Darin erklärt die Rote Königin der kleinen Alice, dass man in ihrer Welt so schnell rennen müsse, wie man nur könne, um überhaupt am selben Fleck zu bleiben. Genau dieses Bild haben Evolutionsbiologen später aufgegriffen und zur Namenspatin einer Theorie gemacht, die den permanenten Anpassungs- und Verbesserungsdruck in dynamischen Systemen erstaunlich plastisch beschreibt.
