Zu den schönsten Facetten unserer Arbeit gehört zweifellos, dass wir jeden Tag auf außergewöhnliche Menschen treffen dürfen. Kaum ein anderer Beruf bringt einen schließlich mit einer derart bunten Mischung aus spannenden Charakteren, beeindruckenden Lebensläufen und schillernden Persönlichkeiten zusammen. In unseren Restaurants geben sich Menschen die Klinke in die Hand, die unterschiedlicher und spannender kaum sein könnten.
Wie außergewöhnlich unsere Gästeschar tatsächlich ist, zeigt sich schon daran, dass sich bei uns nicht nur praktisch alle relevanten Mover & Shaker der Stadt pudelwohl fühlen, sondern bekanntlich auch die besten Drei-Sterne-Köche Deutschlands, die Frankfurter Eintracht, die deutsche Fußballnationalmannschaft und nahezu die gesamte Crew der USS Enterprise. Außerdem ist es längst kein Geheimnis mehr, dass, wenn ein Star sich ausnahmsweise nach Frankfurt verirrt, er mit fast hundertprozentiger Sicherheit in einem Etablissement der Mook Group landet.
Natürlich freuen wir uns jedes Mal, wenn sich ein internationaler Superstar für eines unserer Restaurants entscheidet. Noch viel mehr freut uns allerdings, dass viele unserer Gäste nicht nur einmal bei uns vorbeischauen, sondern uns teilweise über Jahre oder sogar Jahrzehnte die Treue halten. So wurden aus vielen Gästen irgendwann Stammgäste und aus Stammgästen sogar echte Freunde.
Und weil genau diese Freunde unsere beste Werbung sind, haben wir uns entschlossen, Euch in regelmäßigen Abständen einige unserer größten Fans in einem kleinen Q&A etwas genauer vorzustellen. Dabei wollen wir von ihnen erfahren, was sie mit der Mook Group verbindet und warum ausgerechnet unsere holistisch konzipierten Themenrestaurants zu ihren Lieblingslokalen gehören.
Diesmal stellt sich Sven Kaufhold, der König der Köhler Küsse, unserem Fragehagel!
Wer aus dem Rhein-Main-Gebiet stammt, kennt Köhler Küsse. Kein Wunder. Immerhin gehören die legendären Schokoküsse aus Hainburg schon seit Ewigkeiten zum kulinarischen Kulturgut der Region.
Sven Kaufhold führt das traditionsreiche Familienunternehmen mittlerweile in dritter Generation und bewahrt dabei ganz bewusst vieles von dem, was Köhler Küsse seit Jahrzehnten so besonders macht. Während sich andere Hersteller längst dem Diktat industrieller Massenproduktion unterworfen haben, setzt man in Hainburg weiterhin auf echte Kuvertüre, verzichtet auf die bei industrieller Massenware üblichen Konservierungsstoffe und Stabilisatoren und produziert mit einem geradezu Mook-artigen Qualitätsfanatismus.
Vielleicht schmecken Köhler Küsse gerade deshalb noch immer so gut, wie man sie aus der eigenen Kindheit in Erinnerung hat. Das einzige Problem: Bei Sorten wie Rum-Trauben-Nuss, Eierlikör, Honig-Mandel oder Stracciatella weiß man kaum, mit welcher man anfangen soll.
Beschreibe Dich selbst in maximal 100 Wörtern.
Ich bin Geschäftsführer meines eigenen Süßwarenunternehmens und bewege mich beruflich zwischen Buchhaltung, Controlling und den vielen Entscheidungen, die ein Unternehmen täglich erfordert. Struktur ist mir wichtig, weshalb Unpünktlichkeit für mich eine besondere Herausforderung darstellt. Sportlich halte ich mich mit einer wöchentlichen Runde Golf und Tennis fit, wenn auch deutlich weniger ambitioniert als früher. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Töchter und schätze gute Küche, ein schönes Ambiente und einen aufmerksamen Service. Die Ruhe zu Hause mit meiner Frau und unseren Hunden genieße ich sehr. Letztere halten mich auch im Alltag zuverlässig in Bewegung.
Was ist Dein persönliches Lebensmotto?
Ohne Frühstück geht gar nichts!
Warum ist das Zenzakan Dein Lieblingslokal?
Das Zenzakan ist mein Lieblingslokal, weil ich dort genau das finde, was mir wichtig ist: großartige Küche, ein Ambiente mit Charakter und Menschen, die ihren Job wirklich verstehen. Die Küche ist präzise, kreativ und verlässlich gut. Der Service ist professionell, aufmerksam und dabei angenehm herzlich. Das Ambiente schenkt mir Ruhe und gleichzeitig Energie. Eine Mischung, die ich nur selten erlebe. Für mich ist das Zenzakan ein Ort, an dem man nicht einfach nur isst, sondern ankommt und gerne bleibt.
Welches Restaurant außerhalb der Mook Group begeistert Dich am meisten?
Das Burbank’s in Frankfurt.
Was war das beste Essen Deines Lebens?
Das in Streifen geschnittene Rinderfilet im Zenzakan mit seiner besonderen Sauce.
Welches Gericht könntest Du theoretisch jede Woche essen?
Tuna Avocado Tiradito.
Was ist Dein absolutes Leibgericht?
Sauerbraten mit Klößen und Rotkraut.
Welche Zutat wird Deiner Meinung nach völlig unterschätzt?
Ingwer. Er bringt Wärme, Frische und Charakter, ist sehr gesund und kann viel mehr, als man ihm auf den ersten Blick ansieht.
Was darf in Deiner Speisekammer niemals fehlen?
Brot. So schlicht es wirkt, so unverzichtbar ist es für mich. Es passt zu fast allem, rettet jeden spontanen Hunger und gehört für mich einfach zu einem guten Alltag dazu.
Gibt es ein Produkt, bei dem Du kompromisslos nur zur absoluten Spitzenqualität greifst?
Ganz klar bei Fleisch.
Hast Du ein Lieblingshotel?
Mein Lieblingshotel ist das Dilly Nationalparkhotel in Oberösterreich. Ich mag die Mischung aus herzlicher Atmosphäre, guter Küche und einer Umgebung, in der man sofort runterfährt. Für mich ist es ein Ort, an dem man sich vom ersten Moment an wohlfühlt. Entspannt, unkompliziert und einfach angenehm.
Was war Deine schönste kulinarische Reiseerfahrung?
Die perfekten Schnittchen an einem Samstag im Schwarzen Kameel in Wien.
Was trinkst Du lieber: Riesling, Champagne oder Burgund?
Riesling.
Was ist Dein Lieblingsbuch?
Die Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin.
Welche Persönlichkeit würdest Du gerne einmal zum Dinner einladen?
Roger Federer. Ich würde ihn gerne fragen, wie oft er heute noch Tennis spielt.
Was wäre Dein perfekter Abend in Frankfurt?
Zunächst ein wenig durch die Stadt bummeln, anschließend bei einem Aperitif in einer Bar entspannt ankommen und später zum Dinner ins Zenzakan oder auch einmal in den Ivory Club. Danach ganz entspannt nach Hause.
Welche Musik läuft bei Dir zu Hause beim Kochen?
Ich koche nicht.
Welche Eigenschaft schätzt Du an einem Gastgeber besonders?
Die wichtigste Eigenschaft eines Gastgebers ist für mich, entspannt zu sein und sich wirklich Zeit für mich zu nehmen.
Was macht für Dich ein wirklich großes Restaurant aus?
Ein wirklich großes Restaurant erkennt man für mich am perfekten Service und an einer guten Küche. Die Kombination macht den entscheidenden Unterschied.
Welche kulinarische Modeerscheinung kannst Du überhaupt nicht nachvollziehen?
Gold auf dem Essen. Es sieht teuer aus, schmeckt aber nach nichts. Ebenso unnötig komplizierte Bowls mit 14 Zutaten, die am Ende trotzdem nur wie Salat schmecken.
Welche drei Dinge braucht ein Restaurant zwingend, damit Du Stammgast wirst?
Gutes Essen, einen freundlichen und professionellen Service und ein ansprechendes Ambiente. Die Kombination entscheidet für mich alles.
Zu guter Letzt: Wie sähe Deine persönliche Henkersmahlzeit aus?
Ein Filetsteak mit einem leckeren Salatteller