Wie Ihr als treue Stammgäste ja wisst, versendet unser digitales Reservierungssystem im Nachgang eines Restaurantbesuchs automatisch eine Follow-up-Mail mit einem entsprechenden Multiple-Choice-Fragebogen. Darüber hinaus besteht in einem Kommentarfeld die Möglichkeit, uns ein persönliches Feedback zu hinterlassen.
Erfreulicherweise werden wir dort fast ausschließlich mit euphorischen Lobeshymnen überschüttet. Da unsere Restaurants allerdings jeden Monat von vielen Tausend Menschen besucht werden, erreicht uns natürlich hin und wieder auch einmal eine negative Kritik.
Beispielsweise hat sich kürzlich ein Gast darüber beschwert, das Interior des M-Steakhouse sei ein wenig in die Jahre gekommen. Eine wirklich amüsante Kritik, denn wir haben von Anfang an alles dafür getan, dass das M-Steakhouse so aussieht, als wäre es schon etwas in die Jahre gekommen.
Um eine authentisch wirkende Patina zu erzeugen, haben wir zu Beginn nicht nur sämtliche Holzstühle an den typischen Abnutzungsstellen aufwendig mit Schmirgelpapier bearbeitet, sondern auch die Wände so lange mit unterschiedlichen Farben und Maltechniken traktiert, bis sie aussahen, als wären sie bereits weit über hundert Jahre alt.
Alles sollte von Beginn an genauso aussehen wie in den großen traditionellen amerikanischen Steakhouse-Institutionen. Vorbilder für das M-Steakhouse waren dabei beispielsweise Keens in New York, Musso & Frank in Los Angeles, House of Prime Rib in San Francisco oder Gene & Georgetti in Chicago. Restaurants also, deren besondere Atmosphäre gerade daraus entsteht, dass sie nicht aussehen, als hätten sie gestern eröffnet, sondern als hätten sie bereits Generationen von Gästen bewirtet.
Dass wir wollten, dass das M-Steakhouse von Anfang an so aussieht, als würde es bereits seit Dekaden bestehen, bedeutet allerdings nicht, dass wir nicht fortlaufend investieren.
Im Laufe der vergangenen Jahre haben wir nicht nur die Toiletten saniert, eine komplett neue Küche eingebaut, den Boden vollständig erneuert, die Terrasse umfassend modernisiert und eine neue Markise gekauft, sondern auch neue Varieté-Leuchten angeschafft und einen originalen Oberhitze-Broiler der Marke Montague installiert. Einen Grill, der Temperaturen von bis zu 1.000 Grad erreicht und von Kennern nicht ohne Grund gerne als der Rolls-Royce unter den Steakhouse-Grills bezeichnet wird.
Wer noch mehr über den gerne auch als „Mother of all Grills“ bezeichneten Montague-Broiler erfahren möchte, sollte den hier angehängten Link aktivieren …
