Wer kennt es nicht? Den animalischen Urinstinkt, bei dem man genau weiß, was man will. Ein Steak. Keinen quinoabasierten Reformhaus-Bratling, keine vegane Seitan-Bratwurst und auch keinen elaborierten Teller-Schnickschnack, sondern einfach nur ein ehrliches Steak mit Charakter, markanten Röstaromen und genau der archaischen Urgewalt, die nur ein perfekt gegrilltes Stück Fleisch besitzen kann.
Außen appetitlich karamellisiert, innen perfekt marmoriert, saftig und auf den Punkt gegart. Dazu etwas Maldon Sea Salt, ein Glas Rotwein und diese kurze, vollkommene Stille am Tisch, wenn der erste Bissen genau das hält, was der Duft bereits versprochen hat.
Übrigens haben die Bemba, eine der größten ethnischen Gruppen Sambias, für das Verlangen nach Fleisch sogar einen eigenen Begriff. Sie nennen es Ubukashya. Ein Wort, das man fast ehrfürchtig aussprechen möchte. Dieses instinktive, kaum zu bändigende Craving nach saftigem Fleisch, mineralischem Hämoglobin, tief befriedigendem Oleogustus und den markanten Röstaromen der Maillard-Reaktion.
Wenn Euch mal wieder Ubukashya überfällt, haben wir übrigens eine naheliegende, aber geniale Idee für Euch. Reserviert doch einfach mal wieder im M-Steakhouse. Gerade im Sommer lohnt sich das ganz besonders, weil unsere lauschige Souterrain-Terrasse nach zwei langen Jahren Baustelle nun endlich wieder in alter, urgemütlicher Pracht erstrahlt.
