Wer kennt es nicht? Ständig steht man vor der kniffligen Frage, in welches Restaurant man essen gehen möchte. Hat man Lust auf den neuen und absolut genialen Miso Cod im Zenzakan oder doch eher auf das fabelhafte Vindaloo-Curry im Ivory Club? Oder hat man vielleicht doch mal wieder einen unbändigen Ubukashya auf ein butterzartes Butterknife-Filet im M-Steakhouse? Ach ja, es gibt ja auch noch das Mon Amie Maxi und das geniale Kalbsbries à la Vichyssoise, das beim letzten Mal so unfassbar gut geschmeckt hat. Und fast vergessen: Es gibt ja noch das Franziska, das man jetzt auch schon seit fast drei Wochen nicht mehr besucht hat.
Um Euch von der schmerzhaften Qual der Wahl zu erlösen, haben wir bekanntlich die ebenso einfache wie geniale Mook-Random-App entwickelt. Eine iPhone-App, bei der hypnotisch rotierende Logowalzen im Stil einer Las-Vegas-Slotmachine mithilfe eines eingebauten Zufallsgenerators für Euch entscheiden, in welchem unserer Restaurants Ihr essen gehen sollt.
Bevor wir die kostenlose Mook-Slotmachine-App gelauncht haben, hatten wir allerdings noch eine ganz andere Idee in der Pipeline.
Damals gehörte nämlich auch noch das Seafood-Restaurant Krazy Kraken zum gastronomischen Portfolio der Mook Group. Wir verfügten damit also über exakt sechs vollkommen unterschiedlich konzipierte Themenrestaurants. Was lag also näher, als unseren chronisch unentschlossenen Stammgästen einen exklusiven Mook-Würfel zu schenken, dessen sechs Seiten jeweils mit dem Logo eines unserer sechs Restaurants versehen waren?
Wer sich nicht zwischen Zenzakan, Ivory Club, M-Steakhouse, Mon Amie Maxi, Franziska und Krazy Kraken entscheiden konnte, hätte den Würfel einfach einmal beherzt über den heimischen Esstisch rollen lassen, um zu wissen, wohin es zum Essen geht.
Leider hatte die Stadt Frankfurt aber komplett andere Pläne. Während wir darüber nachdachten, wie wir unseren Gästen spielerisch die Qual der Wahl nehmen könnten, nutzte die Stadt den Corona-Lockdown, um im ohnehin schon problematischen Westend unzählige dringend benötigte Parkplätze auf Steuerzahlerkosten zu vernichten. Damit war klar, dass die Gegend für ein ambitioniertes Nischenrestaurant wie das Krazy Kraken zukünftig nicht mehr habitabel sein würde.
Obwohl unser erst kurz vor dem Lockdown eröffnetes Seafood-Restaurant einen ausgesprochen erfolgreichen Start hingelegt hatte und von Gästen und Fachpresse geradezu euphorisch gefeiert wurde, mussten wir das Krazy Kraken schweren Herzens wieder schließen.
Damit war nicht nur Frankfurt um eine wichtige gastronomische Attraktion ärmer, sondern auch unsere Idee mit dem Würfel gestorben. Schließlich besitzt ein Würfel nun einmal sechs Seiten. Allerdings fanden wir die Idee, unseren Gästen die nervenaufreibende Qual der Wahl abzunehmen, nach wie vor großartig. Also überlegten wir, wie sich das Prinzip des Würfels in die digitale Gegenwart übertragen ließe.
Und so wurde die Idee geboren, den Würfel einfach durch eine virtuelle Las-Vegas-Slotmachine zu ersetzen, bei der hypnotisch rotierende Logowalzen darüber entscheiden, wohin man letztendlich essen geht.
Nun sind wir beim Stöbern in unseren Archiven über den Prototyp unseres Würfels gestolpert. Ein wahrlich emotionaler Moment, weil er uns wieder einmal schmerzlich an den herben Verlust des Krazy Kraken erinnert hat.
Wer übrigens aus komplett unverständlichen Gründen unsere komplett kostenlose Mook-Slotmachine-App noch nicht auf seinem iPhone installiert hat, sollte das unter dem hier angehängten Link sofort nachholen.
