Die Etablissements der Mook Group stehen für Freude, Harmonie, schönes Ambiente, exzellentes Essen und eine gute Zeit. Trotzdem fühlen wir uns als verantwortungsvolles Frankfurter Unternehmen mit einer gewissen medialen Reichweite dazu verpflichtet, auch über Dinge zu berichten, die in unserer geliebten Heimatstadt politisch schieflaufen.
In diesem Kontext berichten wir in unserem Newsletter immer wieder anhand konkret überprüfbarer Beispiele darüber, wie die absurde Frankfurter Hostile-Traffic-Politik dem Messe- und Wirtschaftsstandort Frankfurt schadet, das Klima belastet, das Stadtbild verschandelt, ältere und behinderte Menschen diskriminiert, Rettungsfahrzeuge blockiert und einen geradezu unerträglichen Hass in die Stadt trägt.
Nach dem Versand jedes Newsletters werden wir speziell für unsere Artikel über die groteske Verkehrspolitik regelmäßig mit Lob nur so überhäuft. Auch in unseren Restaurants spricht man uns regelmäßig an und bedankt sich dafür, dass wir uns des Themas so beharrlich, sachlich und faktenbasiert annehmen.
Allerdings leben offenbar auch wir in einer gewissen Filterblase. Denn sobald wir die Artikel auf Facebook posten, entflammt augenblicklich ein geradezu furioser Streit um das Thema. Natürlich hält auch dort die überwältigende Mehrheit die Hostile-Traffic-Politik der Stadt Frankfurt für einen gewaltigen Fehler. Allerdings gibt es eine kleine, dafür aber umso radikalere Minderheit, die sich lautstark über unsere stets nüchternen und faktenbasierten Analysen echauffiert.
Dabei entwickeln sich in der Kommentarspalte geradezu grauenhafte Dialoge mit teilweise widerlichen Beschimpfungen. So widerlich, dass wir zahlreiche extrem beleidigende Kommentare im Sinne unserer Netiquette sogar löschen müssen. Eine Sache, die wir eigentlich nur äußerst ungern tun, weil wir natürlich wollen, dass unsere Leser ihre Meinungen sachlich und konstruktiv austauschen. Zudem hoffen wir weiterhin darauf, dass vielleicht doch einmal jemand ein valides Argument vorbringt, das zeigt, dass die Hostile-Traffic-Politik der Stadt Frankfurt auch eine positive Facette hat. Wenn allerdings statt Argumenten nur persönliche Beleidigungen, ekelerregende Drohungen und blanker Hass verbreitet werden, ist die Grenze eindeutig überschritten.
Obwohl es zum Thema der Hostile-Traffic-Politik maximal kontroverse Meinungen gibt, dürfte damit zumindest eine Sache unstrittig sein. Die groteske Frankfurter Verkehrspolitik trägt einen geradezu unerträglichen Hass in die Stadt, den wir als leidenschaftliche Lokalpatrioten kaum noch ertragen können.
Leider kommt erschwerend hinzu, dass sich der Hass nicht nur verbal im Netz entlädt, sondern sich auch physisch auf den Straßen der Stadt manifestiert. Autofahrer, die durch gezielte Parkraumvernichtung, absurde Diagonalsperren, verwaiste Baustellen und künstlich erzeugte Nadelöhrstaus systematisch in den Wahnsinn getrieben werden, treffen dort auf Fahrradfahrer, die von der offen autofeindlichen Verkehrspolitik der Stadt Frankfurt derart aufgehetzt sind, dass sie eine Hybris entwickeln, die sie glauben lässt, die Stadt gehöre ausschließlich ihnen. Genau deshalb kommt es immer häufiger zu extrem gefährlichen Konflikten zwischen Fahrradfahrern und Autofahrern. Wir selbst mussten erst kürzlich eine handfeste Schlägerei zwischen einem Autofahrer und einem Fahrradfahrer mitansehen.
Darüber hinaus wurden Ladenbetreibern, die es tatsächlich gewagt hatten, sich nach der angeblich fahrradfreundlichen Verödung des Oeder Wegs über ihr trauriges Schicksal zu beschweren, von militanten Autohassern die Eingänge mit E-Scootern verbarrikadiert, die Schaufenster mit Eiern beworfen und obendrein anonyme Drohbriefe geschickt.
