Posted on Die neuen Zenzakan Teller

Als die Mook Group das Zenzakan 2009 eröffnete, läutete sie damit eine komplett neue Epoche im asiatischen Fine-Dining ein. Vergleichbar spektakuläre Locations fanden sich selbst in glamourösen Metropolen wie Dubai, London oder New York nur äußerst selten. Damit war klar, dass es der Mook Group wieder einmal eindrucksvoll gelungen war, die Standards in der deutschen Hospitality-Industrie völlig neu zu postulieren. Nun gehörte es allerdings noch nie zu den großen Stärken der Mook Group, sich arrogant auf den erreichten Lorbeeren auszuruhen. Wir haben deshalb unermüdlich daran gearbeitet, das Zenzakan optisch und kulinarisch zu optimieren. Ein perfektes Beispiel für diesen kontinuierlichen Prozess sind unsere kürzlich eingeführten Teller und Sushi-Platten. Die wundervollen Manufaktur-Keramiken sind allesamt Unikate und wurde eigens für die speziellen Bedürfnisse im Zenzakan angefertigt. Die tönernen Preziosen sind wahre Kunstwerke und unterstreichen so noch optisch den hohen kulinarischen Anspruch unserer Speisen.

 

 

Posted on Der legendäre Auerbach Keller-Wirt gibt auf

Wie aufmerksame Mook Group-Fans ja schon lange wissen, kämpft der CEO der Mook Group sehr engagiert für die Rechte der ethisch geführten Individual-Gastronomie. Die wichtigsten Themen sind dabei immer die völlig marktverzerrende Fiskalpolitik der deutschen Regierung und eine immer obszöner werdende Überbürokratisierung. In diesem Zusammenhang hat der CEO der Mook Group in einer der letzten Newslettern über den erschreckenden Trend berichtet, dass mittlerweile sogar durchaus erfolgreiche Gastwirte völlig verbittert das Handtuch werfen. Auf diesen Artikel ist Julius Wagner, der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA e.V, aufmerksam geworden. Er war von der schockierenden Glosse dermaßen beeindruckt, dass er uns gebeten hat den Artikel im Mitgliedermagazin der DEHOGA abdrucken zu dürfen. Eine Bitte, die wir natürlich sehr gerne erfüllt haben.

DER GASTRO-KOMMENTAR VON CHRISTIAN MOOK

Ständig darf man lesen, wie fabelhaft die großen Fast-Food-Ketten, Lebensmitteldiscounter und Systemgastronomiekonzerne es schaffen, durch smartes Financial-Engineering ihre Steuern aus Deutschland zu vershiften. Erstaunlicherweise wird ein solches Verhalten von der Deutschen Regierung noch zusätzlich mit dem großzügigen 7-Prozent-Take-Away-Steuergeschenk belohnt. Auch wird alles getan, um die großen Lebensmittelmultis und Agrarchemiekonzerne mit Gesetzen wie beispielsweise der neuen Allergenverordnung bei Laune zu halten. So generös unser Staat die florierenden Großkonzerne umgarnt, poussiert und finanziell unterstützt, so erbarmungslos geht er gegen die ethisch geführte Individual-Gastronomie vor. Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass immer mehr handwerklich arbeitende Gastronomiebetriebe durch die extrem marktverzerrende Fiskalpolitik und eine immer stärker anwachsende Überbürokratisierung in eine finanzielle Schieflage geraten oder sogar ganz ihre Pforten schließen müssen. Neu ist allerdings das Phänomen, dass auch durchaus erfolgreiche Restaurantbesitzer mittlerweile völlig verbittert ihr Handtuch schmeißen. Ein neues und extrem prominentes Beispiel dieser erschreckenden Entwicklung ist der Wirt des legendären Auerbach Keller in Leipzig. Der engagierte Herzblutgastronom ist mit den eigentlichen Umsätzen sehr zufrieden, hat aber zermürbt von staatlichen Repressalien und obszönen bürokratischen Auflagen endgültig beschlossen, sich zum Jahresende für immer aus der Gastronomie zurückzuziehen. Die BILD Zeitung titelte daraufhin: „Der Auerbach-Keller-Wirt schmeißt hin – zermalmt von den Mühlen der Bürokratie“. Dass der völlig frustrierte Auerbach-Keller-Wirt seinen Lebenstraum nun endgültig begräbt, ist natürlich ein sehr trauriger Vorgang, allerdings sind seine Beweggründe durchaus nachvollziehbar. Man kann angesichts der dramatischen Lage ohnehin niemandem mehr raten, sich in der ethischen Speisegastronomie zu gründen. Während nun immer mehr seriöse Wirte den Spaß an ihrer Arbeit verlieren, wird es sicherlich demnächst wieder zu einem großen Steuervermeidungsskandal kommen. Wieder einmal werden dann Begriffe wie Base Erosion und Profit Shifting durch den deutschen Blätterwald rauschen, und wie immer werden einige Politiker ein solches Verhalten kurz in Talkshows verbal verurteilen. Leider haben wir aber durch Panama Papers, Luxleaks und die Paradise Papers lernen dürfen, dass auch in Zukunft nichts passieren wird. Aber wie heißt es so schön auf den berühmten Wisecrack-Promotion-Shirts von Mossack & Fonseca: Because Taxes are for poor People!